Schulbegleitung

Förderverein der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte e.V., 089-64258-195

Alles über die Aufnahme

Aufnahmebedingungen

  1. Anmeldung und Aufnahme sind nur möglich nach einem eingehenden Beratungsgespräch, i.d.R. auch mit den Eltern, den Lehrkräften/Ausbildern, dem Sozialdienst der Landesschule, den bisherigen Erziehern des Internats. Bei diesem Aufnahmegespräch müssen Fragen der Eignung, der Finanzierung und der Zielsetzung sowie weitere Einzelheiten geklärt werden
  2. Es müssen ausreichende Unterlagen oder Kenntnisse/Informationen über den Antragsteller vorliegen (Ärztliche Atteste, Schwerbehindertenausweis, Pflegestufe, Berichte oder ähnliches)
  3. Die Sozialhilfeanträge (Antrag auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalt; ... Hilfe zur Eingliederung/Mehrbedarf und (evtl.) Antrag auf Pflegegeld oder Sachleistungen müssen genehmigt sein und eine Kostenübernahmeerklärung oder –zusage vorliegen. Ansprechpartner: jew. Sozialbürgerhaus
  4. Es muss ein Wohnungsnutzungsvertrag ( ~Mietvertrag) und ein Betreuungsvertrag mit dem Förderverein geschlossen werden.

Ausschlusskriterien sind:

  1. Selbst- und Fremdgefährdung
  2. Drogen- und Alkoholabhängigkeit
  3. Schwerst- und Mehrfachbehinderung, deren medizinische Behandlungs- und Pflegebedürftigkeit oder deren motorische und/oder geistige Einschränkungen die Möglichkeiten der Betreuung in unseren Außenwohngruppen überfordern (z.B. Atemlähmungen, schwere Tetraspastik mit E-Rollstuhl, schwere geistige Behinderung) Dies wird im Einzelfall entschieden.

Aufnahmeverfahren

1. Allgemein

  • Informationsabend für Eltern und Interessierte über die Außenwohngruppen
  • Schriftliche oder mündliche Anmeldung (formlos)
  • Rücksprache bei Lehrern, Ausbildern, Internatserziehern über Eignung und Risiken
  • Aufnahmegespräch, evtl. unter Beteiligung der/des Erziehungsberechtigten oder gesetzlichen Vertreters/Betreuers
  • Antragstellung beim Sozialhilfeträger
  • Ausfüllen des Aufnahmebogens und Vorlage von Dokumenten (z.B. Schwerbehindertenausweis)
  • Schriftliche Vereinbarungen mit dem Förderverein (Wohnungsnutzungsvertrag und Betreuungsvereinbarung
  • In Einzelfällen schriftliches Einverständnis der Eltern
  • Bescheid des Kostenträgers, (Kostenübernahmeerklärung oder –zusage)
  • Einholen von weiteren Informationen (Ärztliche Atteste; Abschlussberichte vom Internat oder abgebenden Einrichtungen; Psych. Berichte, soweit vorhanden; )
  • Anlegen eines Betreuungs- und eines Verwaltungsaktes
  • In besonderen Fällen besteht die Möglichkeit eines mehrtägigen – mehrwöchigen Probewohnens, bei dem die Voraussetzungen (ausreichende Hilfsmittel, geeignete Ausstattung, Umfang des Hilfebedarfs und deren Gewährleistung) überprüft werden können.

2. Beim Übertritt vom Internat in die Außenwohngruppen, zusätzlich:

  • (Vorab-) Besprechung mit den Gruppenerziehern und der Internatsleitung
  • Einverständnis und Befürwortung der Internatsleitung
  • Stellungnahme (mündlich) des Sozialdienstes



 

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